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Accelerated Mobile Pages – AMP

11.03.2016 - 16:08 Uhr von SEO Team

Manch Webmaster und SEO wird den zusätzlichen Navigationspunkt in der Google Search Console „Accelerated Mobile Pages“ bereits gesehen haben. Doch was versteht man darunter und wie kann die eigene Seite von dieser Technologie profitieren? Wir zeigen es:

 

Was sind Accelerated Mobile Pages?

Nicht erst seit dem 21. April 2015, als Google mit seinem „Mobilegeddon-Update“ die mobile Version einer Webseite zum Rankingfaktor machte, versucht die Suchmaschine die Ergebnisse der mobilen Suche immer schneller und nutzerfreundlich zu gestalten.  Aus diesem Grund wurde das Accelerated Mobile Pages Project ins Leben gerufen, welches aus einem Zusammeschluss von Publishern großer Webportale und Technologie Konzernen besteht. Gemeinsam wurde AMP als Open Source Initiative begründet, die ab sofort jedem Webmaster und Seitenbetreiber zur Verfügung steht. 

 

Was können AMPs?

Wir alle kennen das Problem: Man will schnell etwas auf dem Smartphone suchen, ruft eine Webseite auf und muss dann erst einmal ein paar Sekunden (also eine gefühlte Ewigkeit) warten, bis alle Texte, Bilder und Anzeigen vollständig geladen sind. Im besten Fall für den Webseitenbetreiber bleiben wir auf der Seite und warten geduldigt – in den meisten Fällen allerdings wird der User in die Suchergebnisse zurückspringen und nach einem Ergebnis suchen, welches die gewünschten Informationen schneller zur Verfügung stellt. Er bounct also!  Der Supergau für Google und Webmaster!

Die Ursache hierfür liegt nicht unbedingt an einer geringen Bandbreite innerhalb des eigenen Smartphone Vertrages, sondern an zu großen und voll bepackten Webseiten. 

 

Wie funktionieren AMPs?

Bei den Accelerated Mobile Pages handelt es sich grundsätzlich um ganz normale HTML Seiten, die in ihrer technischen Funktionialität allerdings so reduziert werden, dass sie schnellstmögliche Ladezeiten ermöglichen. Vereinfacht gesagt werden HTML, CSS und Javascript so restriktiert, dass der Nutzer die Webseite schon während des Ladevorgangs benutzen kann und die Inhalte und Bilder, die er beispielsweise noch gar nicht sieht, auch erst später geladen werden. Der Zeitpunkt, ab dem wir mit einem Inhalt interagieren können, beginnt also um einiges früher.

Viel muss man hierfür eigentlich gar nicht machen, da viele CMS wie Wordpress oder Drupal bereits AMP-Plugins anbieten. Die AMP-Webseiten funktionieren dann wie eine normale mobile Version der eigenen Webseite. Lautet die URL eines bestimmten Beitrages ihredomain/toller-beitrag, so lautet die AMP-Version ihredomain/toller-beitrag/amp. Diese wird automatisch erstellt. 

Wichtig ist dabei, dass (wie auch bei mobilen Seiten oder der Mehrsprachigkeit eines Webinhaltes) per rel=“amphtml“ im Quelltext auf die AMP-Version hingewiesen wird. Außerdem muss per Canonical Tag von der AMP-Seite zur Main-Version verwiesen werden. 

 

Brauche ich AMP? 

Zum jetzigen Zeitpunkt? Jein. 

Es ist wichtig zu wissen, dass die Einführung des AMP Projektes noch kein Rankingsignal für Google ist. Weil man diese Technologie aktuell noch nicht nutzt, heißt das nicht, dass man Nachteile im Google Ranking bekommt. Dies kann sich natürlich aber in der Zukunft ändern.

Es muss also die Entscheidung getroffen werden, ob AMPs für die eigene Webseite überhaupt in Frage kommen. Da die Technologie hauptsächlich für große Content Publisher / Zeitungen wie die FAZ, NYTimes etc. gedacht ist, muss sich überlegt werden, ob es ähnliche Content-lastige Bereiche auf der eigenen Domain gibt, bei der sich eine solche Optimierung lohnen würde. 

Bedacht werden muss auch, dass die Technologie für Portale wie Twitter, Pinterest, Facebook und Instagram kompatibel ist. Wer auf seiner Seite also auch Third-Party-Inhalte aus diesen Portalen einbettet, kann dies mit AMP im Sinne seiner schnellen Ladezeiten tun.  

Wer testen will, wie das Ganze aussieht kann über sein Smartphone den folgenden Link aufrufen: g.co/ampdemo

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