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Highlights im Online-Marketing 2018

17.12.2018

2018 war auch im Online-Marketing ein bewegtes Jahr! Wir haben für Sie die aus unserer Sicht wichtigsten Entwicklungen in aller Kürze zusammengefasst:

SEA:

Google automatisiert weiter
In einem neuen Textformat hat Google die Responsive Search Ads ins Leben gerufen. Ein Algorithmus testet verschiedene Verknüpfungen von Headlines & Descriptions und optimiert die Anzeige dann auf die bestmögliche Kombination hin.

Inmarket Audiences
Außerdem neu: die Inmarket Audiences. Bei Usern, die kurz vor Kaufabschluss stehen, können die Gebote erhöht werden.

Bing führt DSA-Kampagnen ein
Microsofts Suchmaschine verfolgt den Wettbewerbsgiganten Google weiter und baut nicht nur Reichweite, sondern auch die Produktpalette aus. Gut für Advertiser, die so günstig und bequem ihre Zielgruppen erweitern können.


PLA / Shopping Ads:

CSS
Das Urteil der EU-Kommission im Juni letzten Jahres verpflichtet Google dazu, sich dem Wettbewerb durch andere Preisvergleiche und Produktsuchmaschinen zu öffnen. Dies bietet Advertisern die Möglichkeit, ihre Shopping Ads über verschiedene Produktsuchen und Preisvergleiche auf Google Shopping ausspielen zu lassen. Diese Möglichkeit der Mehrfacheinbuchungen haben auch wir bei hurra.com für unsere Kunden genutzt und für den deutschen Markt www.produktsuchmaschine.de ins Leben gerufen.

Wer schnell gehandelt und sich auf mehreren Suchmaschinen eingebucht hat, war der Gewinner: Denn die erhöhte Präsenz durch Mehrfachlisting auf Google Shopping spiegelte sich gerade für First Mover in den Umsätzen wider.

Englische Feeds in nicht englischsprachige Länder
Seit diesem Jahr sind englische Feeds in allen PLA-Ländern möglich. Das erspart die Übersetzung der Website und erleichtert den Einstieg in einen neuen Markt. Insbesondere in den Skandinavischen Ländern funktioniert dieses System gut. Hürden durch Währungsunterschiede werden dank des Currency Converters von Google einfach genommen: Preise müssen nicht einmal umgerechnet werden.


SEO:

Datenstrukturen first!
Daten strukturiert aufzubereiten wird immer elementarer: Denn nicht zuletzt durch Googles „AI first approach” wird es immer wichtiger, dass Suchmaschinen „verstehen”, worum es auf einer Seite geht. Die Nutzung von Mikroformaten ist daher ein wichtiger technischer Hebel, um dem Algorithmus die Bedeutung des Inhalts zu verdeutlichen.


Display:

Dank Outstream Video Kampagnen konnte eine höhere Reichweite bei niedrigeren Kosten erzielt werden. Das Interessante an dem Format ist, dass es automatisch startet – jedoch zunächst lautlos. Interessierte User können natürlich dennoch den Ton und das Video neu starten. So wird dem Nutzer die Kontrolle über das Werbemittel gegeben, was gut ankommt und sich daher auch auf die beworbenen Marken positiv auswirkt: Die Werbeakzeptanz und daher auch die -erinnerung steigen. Einzige Herausforderung: Hier sind eine starke Kreation und ein sehr gutes Targeting gefragt.

Audio wird programmatisch!
Der Anteil an der Nutzung von Audio-Angeboten steigt zunehmend: Audio wird bereits zu 40% digital konsumiert und zwar in 25% der mobilen Zeit. Damit erhöhen sich das potentielle Inventar und damit auch die Reichweite für programmatische Buchungen. Spotify, Google Play Music, Pandora, Soundcloud u.a. bieten bereits verschiedene Targeting-Optionen nach Umfeld, Genre, etc. an und rechnen meist über CPM ab.


Social:

Mobilenutzung bedingt das Format
Ab sofort gilt 9:16 statt 3:4 – ganz einfach, weil es besser auf die Displays von Mobiltelefonen passt.

Story Ads
2018 war der Durchbruch für Instagram Story Ads: Ein Jahr nach Einführung erlebte das Werbeformat einen regelrechten Boom, so dass auch Facebook dieses Werbeformat eingeführt hat und auch für WhatsApp eine Einführung geplant ist.

Wie es im nächsten Jahr weitergeht? Unser Team hat einen Blick in die Glaskugel gewagt. Welche Highlights hurra.com dem Online Marketing 2019 prognostiziert, lesen Sie bald hier auf unserem Blog!