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Online Marketing News Februar 2019

11.02.2019

Was gibt’s Neues? hurra.com fasst für Sie ausgewählte Branchen-News der letzten Zeit kurz zusammen:

 

Google Textanzeigen in YouTube Suchergebnissen

Google macht mobil – besser gesagt, noch mobiler: Zukünftig werden in den Suchergebnissen auf Smartphones, iPads und Co auch auf YouTube Textanzeigen eingeblendet, wie das Unternehmen auf der SMX West in San Jose verkündete. Google Advertiser haben somit eine weitere performante Möglichkeit, ihre Produkte oder Dienstleistungen im Google Netzwerk anzubieten. Bislang ging dies auf YouTube nur über gesponserte Videos, Textanzeigen hingegen konnten nur als Overlay-Anzeigen, also im Video selbst, ausgespielt werden.


Videomarketing auf Youtube

Was Marketer sonst noch beim Videomarketing auf Youtube beachten sollten, erklärt Video-Spezialistin Megan Haller vom YouTube Ads Marketing Team hier. Wie eine erfolgreiche Videomarketing-Strategie aussehen kann, zeigt sie anhand von Praxisbeispielen und gibt unter anderem diese Empfehlung: Wer seine Zielgruppe schnell zu einer konkreten Aktion bewegen will, sollte seine Werbebotschaft am besten formatübergreifend wiederholen.


EU-Gesetzesentwurf für transparentere Suchergebnisse auf Online-Marktplätzen

Vergleichsdienste und Online-Marktplätze sollen User in der EU künftig darüber aufklären, nach welchen Kriterien die Suchergebnisse gelistet werden. Ebenso sollen sich die Unternehmen dazu äußern, inwieweit Produktbewertungen auf ihre Echtheit überprüft wurden oder nicht. Der hierzu vorliegende Gesetzentwurf wurde vom Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des EU-Parlaments am Dienstag mit großer Mehrheit angenommen. Mehr dazu u.a. auf Heise.

Dazu Sebastian Schulze, Online Marketing Manager (SEA/SEO) bei hurra.com:
“Unechte Bewertungen werden so zwar nicht verhindert, sie als „bestätigt“ einzustufen unterliegt zukünftig aber strengeren Kriterien. Dies stärkt sowohl die Rechte der Verbraucher, als auch die der Händler, die seriös arbeiten. Der zweite Teil des Gesetzes ist im Grunde in den meisten Staaten der Union bereits erfüllt. Werden Rankings auf Marktplätzen oder Vergleichsportalen durch bezahlte Werbemaßnahmen beeinflusst, muss dies dem Verbraucher durch eine eindeutige Kennzeichnung mitgeteilt werden. In Zukunft muss auch zusätzlich klar verdeutlicht werden, wer ein Produkt tatsächlich verkauft. Finnair-Flug gefunden über Skyscanner, Flug durchgeführt von British Airways in einem Flieger von Iberia und angeboten durch Expedia? Wer das kennt, kann zumindest glücklich sein, dass er bald einen Schritt früher weiß, wer den Flug letztendlich auch vertreibt.”


Whatsapp, Instagram und Facebook verschmelzen

Kaum jemanden wird diese News entgangen sein: Die drei Social Media Giganten Facebook, Whatsapp und Instagram sollen fortan zusammengeführt werden. Somit können Nutzer auch zwischen unterschiedlichen Diensten miteinander kommunizieren. Die End-to-End-Verschlüsselung von Whatsapp wird für die anderen Dienste übernommen. Mehr dazu u.a. auf sueddeutsche.de.

Was bedeutet das für Nutzer und Werbekunden?
“Die Verzahnung der Dienste von WhatsApp, Instagram, Facebook und dem Messenger bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Als Werbetreibender sind die Vorteile offensichtlich, da die User länger im Ökosystem Facebook bleiben und damit häufiger und an mehreren Stellen mit der Werbung in Kontakt kommen können. Der private Nutzer verliert nach aktuellen Informationen allerdings neben der wiederkehrenden Datenschutzdebatte auch zum Beispiel die Kontrolle darüber, wer ihm über WhatsApp schreiben kann - bisher nur derjenige, der Kenntnis über die Handynummer verfügt, nach der Verschmelzung aber auch alle, welche über andere Dienste an den Kontakt des Users kommen.” Philipp Schetter, Consultant Social bei hurra.com


Digitalisierung im Mittelstand: What’s hot, what’s not?

Rund 70 Prozent der 300 befragten Top-Manager im Mittelstand glauben, dass Künstliche Intelligenz immer wichtiger wird, wenn es ums Ausspielen von Content und Werbung geht, so eines der Ergebnisse der Umfrage „Digitalisierung im deutschen Mittelstand“ der Agentur Territory.
Fast genauso viele sind der Meinung, dass auch Social Media an Bedeutung gewinnen wird. Was Chatbots angeht, spalten sich die Geister:  54,7 % glauben daran, 45,7 % der Befragten sehen keine Zukunft darin. Mehr zur Studie hier.

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