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Our #2Cents: Veröffentlichung des faltbaren Huawei Mate X zum Start des Mobile World Congress 2019 in Barcelona

21.02.2019

Nur wenige Tage nachdem Samsung sein Galaxy Fold angekündigt hat, zieht der chinesische Hersteller Huawei nach. Zum Start des Mobile World Congress (#MWC19), der vom 25.-28.02. in Barcelona statt findet, zeigt Huawei mit dem Mate X seine faltbare Version der neuen Smartphone-Generation. Neben dem ganzen Thema Connected Cars, Mobility Solutions und 5G ist dies sicherlich eines der Highlights des diesjährigen MWC in der katalanischen Hauptstadt.

Nachdem der damalige Google-CEO Eric Schmidt bereits im Februar 2010, ebenfalls auf dem Mobile World Congress in Barcelona, Google's legendäre Devise "Mobile First" ausgerufen hatte und damit das Ende der Ära des Personalcomputers eingeläutet hat, fragen wir uns 9 Jahre später, in wieweit faltbare Devices unsere Branche weiter verändern könnten. Nachdem mobile Internetzugriffe längst die Nase vorn haben, könnten die faltbaren Devices diese Entwicklung weiter beschleunigen - der Desktop als Device wird zunehmend obsolet.

Wir können davon ausgehen, dass dies erst der Beginn einer weiteren Entwicklung von marktreifen, faltbaren Devices sein wird. In Forschungsabteilungen wird längst an folienähnlichen Displays gearbeitet, die je nach Bedarf auf die Größe eines Smartphones, aber auch bis zur Größe einer Tageszeitung gefaltet werden können. Wird diese elektronische Display-Folie noch mit der Haptik von Papier versehen (das skandinavische Unternehmen Remarkable hat hier bereits ein entsprechendes Tablet auf den Markt gebracht), könnte dies weitere Umwälzungen zur Folge haben - spätestens dann wird es wohl niemanden mehr geben, der seine Notizen auf einem Schreibblock, oder Notizbuch notiert. Wer weiß, ob wir dann überhaupt noch einen stationären Desktop, oder ein unflexibles Smart-TV benötigen?

Zeitungsverlage könnten u.U. sogar ein Revival erfahren, weil ihr Medium plötzlich in einer Art und Weise konsumierbar wäre, wie es die heutige Generation fordert - messbare "Printwerbung" wäre das Ergebnis, diese könnte in Echtzeit individualisiert ausgespielt werden und Bewegtbildinhalte beinhalten. Gleiches gilt für Werbeprospekte, die auf das jeweilige Interesse des Nutzers optimiert sind und diesen auch erreichen, anstatt direkt in der Papiertonne zu landen.

Die Welt wäre also fast wieder so gut wie früher in den guten alten Zeiten, nur eben ein bisschen anders. Nur die Druck- und Papierbranche sollte schnell in neue Bereiche investieren und sich radikal verändern.

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