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Mobile Interstitials: Das Google Update im Januar 2017

28.11.2016 - 15:33 Uhr von SEO Team

Bereits im August hat Google angekündigt, dass am 10. Januar 2017 ein Update eingespielt wird, welches den mobilen Index noch weiter verbessern soll. Dabei geht es einmal darum die Inhalte einer Webseite so userfreundlich wie möglich zu gestalten, aber auch den Content für Google und seine Crawler so einfach wie möglich lesbar zu machen.

Nicht erst seit Mobilegeddon, dem „Mobile Friendly“ Flag in den Suchergebnissen oder den noch relativ neuen AMPs (Accelerated Mobile Pages),  ist es für Webmaster unerlässlich den Fokus nicht nur auf die Desktop Variante der Domain, sondern vor allem auf die mobile Version zu legen.

Nachdem nun fast jeder Webmaster in diesem Bereich nachgerüstet und seine Website für Smartphone & Co. optimiert hat, geht Google den nächsten Schritt. Wer Werbung oder Benachrichtigungen, sogenannte Interstitials (Interstitial = Unterbrecherwerbung) einblendet, die zu stark vom eigentlichen Content der Seite ablenkt oder diesen sogar blockiert, muss in Zukunft mit schlechteren Positionen in den organischen Suchergebnissen rechnen.

Jeder kennt Interstitials – oft werden sie dezent und in geringer Größe eingeblendet und lassen sich einfach wegklicken. Manchmal nehmen sie aber auch den gesamten Bildschirm des Smartphones ein und blockieren somit jegliche Interaktion mit der Webseite. Im besten Fall ist dann noch das x zum Schließen der Anzeige so klein, dass man ungewollt auf der werbetreibenden Seite landet und die negative User Experience ist perfekt.

Natürlich weiß eine Suchmaschine wie Google, dass viele Webmaster zu teilweise großen Prozentsätzen von Werbeeinnahmen über Display-Anzeigen abhängig sind. Deswegen wird im Zuge dieses Updates auch nicht ganz grundsätzlich abgestraft, sondern zwischen nützlichen, erträglichen Einblendungen und „Intrusive Interstitials“ unterschieden.

 

Was ist also erlaubt und was sollte in Zukunft vermieden werden?

Der Google Webmasterblog zeigt anhand einiger Graphiken, wo die Unterschiede liegen.

Das erste Beispiel zeigt eine klassische Werbeeinblendung, bei der der Hintergrund ausgegraut wird. Das bedeutet, dass keine Interaktion mehr stattfinden kann, solange die Werbung nicht aktiv weggeklickt wird. Die Graphiken rechts und in der Mitte zeigen Interstitials, die sogar den kompletten Seiteninhalt abdecken und somit gar nichts mehr vom eigentlichen Inhalt übrig bleibt. Ein Beispiel hierzu findet sich aktuell auf der mobilen Version von bild.de

 

Folgende Beispiele erklären, was von der Änderung nicht betroffen sein wird:

Das erste Beispiel zeigt an, dass auf der Webseite Cookies gesetzt werden. Dies ist mittlerweile Pflicht für jeden Webmaster und gehört somit nicht in die Kategorie eines Intrusive Interstitials. Beispiel Nummer zwei zeigt Inhalte, die entweder nicht für jeden User oder erst nach einem Login verfügbar sind. Dabei kann es sich beispielsweise um Inhalte handeln, die nur für User 18+ oder eingeloggte Seitenbesucher erreichbar sein sollen.

Die rechte Graphik zeigt eine Einblendung, die zwar ganz oben auf der Seite, also an prominentester Stelle, steht, dennoch aber so wenig Platz einnimmt, dass sie den eigentlichen Content der Seite nicht stört. Man findet dies oft auf Webseiten, die zusätzlich noch eine App anbietet. Wie man so etwas auf eine für den User angenehme Weise umsetzen kann, sehen wir auf bonprix.de. Der Hinweis oben auf die eigene App ist zwar präsent, dennoch ist die Interaktion mit der Website dadurch nicht eingeschränkt.

Auch wenn man im Marketing eigentlich nie von sich selbst ausgehen sollte, so darf man sich an dieser Stelle doch die Frage stellen, ob man selbst auf einer Webseite bleibt, wenn bereits die Startseite komplett hinter Webeinblendungen verschwindet. Manchmal ist weniger also doch mehr.

Falls Sie Fragen zum Thema haben, steht Ihnen unsere SEO-Unit sehr gerne zur Verfügung.

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