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Online Marketing News Juli 2019

08.07.2019

What‘s Up in June?

Dieses Mal ausnahmsweise mal nicht WhatsApp, dafür aber Facebook und Instagram. Der Mutterkonzern geht in die bezahlte Feldforschung. Außerdem wurde das Vorhaben, Banken mit der Kryptowährung Konkurrenz zu machen im Juni konkretisiert. Und ein Facebook Portal wird es auch geben. Hilft alles nix, denn bei jüngeren Usern sticht Instagram den blauen Riesen. Und dort gibt es jetzt auch Werbung zu entdecken.

A propos Riese: Amazon machte ebenfalls von sich Reden: Zum einen, weil der E-Commerce Gigant in den Suchen nach einem Produkt eines spezifischen Herstellers suchen, Amazon nun auch Konkurrenzprodukte einblenden darf. Zum anderen kann der Versand weltweit schnell zur Steuerfalle für FBA-Partner werden.

Was genau hinter all diesen News steckt, verraten wir Ihnen hier.


Facebook auf Datenjagd:
Wie The Guardian berichtet, bezahlt das Netzwerk Nutzer, welche die App „Study“ auf dem Smartphone installieren. Ziel des Programmes ist es, Facebook zu Analyse und Werbezwecken anzuzeigen, welche anderen Apps und Funktionen genutzt werden, und wie viel Zeit Nutzer damit verbringen. Mehr auf theguardian.com.


Kryptowährung von Facebook soll noch im Juni starten:
Als Initialzündung stellt Facebook den Mitarbeitern, die an der Einführung arbeiten, frei, sich ihr Gehalt in der Facebook-Währung auszahlen zu lassen. Es sollen sogar spezielle Geldautomaten aufgestellt werden. Mehr auf unserem Blog und auf cnbc.com.


Facebook Portal für diesen Herbst angekündigt:
Facebooks Entwicklungschef Andrew Bosworth verriet jüngst auf einer Branchenkonferenz, dass neue „Portals“ auf den Markt kommen sollen. Wie genau die aussehen, behielt er jedoch für sich. Insider vermuten, dass es ein Set-Top-Gerät wird, bei dem die Video-Chat-Funktionen von WhatsApp oder Messenger über die Fernsehgeräte der Nutzer abgerufen werden können. Mehr auf internetworld.de.


Instagram sticht Facebook in Sachen News:
... zumindest bei jüngeren Nutzern: Dies verriet Kommunikationswissenschaftler Sascha Hölig vom Leibniz-Institut für Medienforschung in Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. Instagram hat bei den 18- bis 24-Jährigen Facebook und Twitter als Nachrichtenquelle überholt, sagt er. Doch suche momentan noch niemand gezielt nach Nachrichten, sondern finde diese quasi als „Beifang“ beim Scannen der Fotos von Freunden oder schön fotografierter Gerichte. Mehr auf internetworld.de.


Werbung zu entdecken auf Instagram
Im Explore-Bereich sollen in Kürze Ads zugelassen werden, die sich jedoch unauffällig ins Gesamtbild einpassen und erst sichtbar werden, wenn sich ein Nutzer durch einen Beitrag im Entdecken-Bereich scrollt. In den nächsten Monaten sollen die Explore-Anzeigen für alle Unternehmenskunden ausgerollt werden. Mehr auf unserem Blog und auf internetworld.de.


Weltweiter Versand über wird zur Steuerfalle für Amazons FBA-Partner:
Wer die Funktion nicht deaktiviert, ist automatisch mit dabei: Dann versendet jeder Händler, der am FBA-Programm teilnimmt, seine Waren über Amazon. Weltweit. Steuerrechtlich kann das zur Falle werden, da Händler auf einmal als Exporteure gelten, und so müssen sie deshalb vom Finanzamt eine Umsatzsteuerfreiheit beantragen. Das wiederum geht nur nach Vorlage von Beleg- und Buchnachweisen... Mehr auf Channelpartner.de.


Suchergebnisse auf Amazon: Konkurrenz belebt das Geschäft?!
Nach langem Rechtsstreit um die Suchfunktion auf seiner deutschen Webseite, hat Amazon nun gewonnen: Der E-Commerce Gigant darf ab sofort bei Suchen nach einem Produkt einer spezifischen Marke auch Konkurrenzprodukte anzeigen. Die Klage des Fahrradtaschenherstellers Ortlieb wurde von dem Oberlandesgericht München abgewiesen. Mehr auf wuv.de.