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Performance Max läuft, aber du siehst nicht, woher die Conversions kommen
Performance Max greift über eine einzige Kampagne auf das gesamte Google Ads-Inventar zu und spielt auf YouTube, im Displaynetzwerk, im Suchnetzwerk, in Discover, in Gmail und auf Maps aus g-pmax. Genau deshalb ist die Frage nicht, ob die Kampagne läuft, sondern was sie tut. Kontrolle entsteht hier über drei Stellschrauben: saubere Conversion-Daten, getrennte Asset-Gruppen mit klaren Zielgruppensignalen und Ausschlüsse, die verhindern, dass die Kampagne bestehende Nachfrage einsammelt und als Neugeschäft ausweist.
Was wir tun: Wir prüfen zuerst Conversion-Aktionen und Werte, schneiden Asset-Gruppen nach Marge, Verfügbarkeit und Kaufanlass, trennen Marke von Neugeschäft und liefern Motive aus dem eigenen Haus nach; du siehst, was die Kampagne wirklich bewegt, statt Umsatz, der ohnehin gekommen wäre.

Von Robin Kardinal, Chief Operation Officer (COO)
Zuletzt aktualisiert am
Worum es geht und wann es relevant wird
Was Performance Max ist
Eine zielvorhaben-basierte Kampagne, die alle Google-Flächen aus einer Kampagne heraus bedient: YouTube, Displaynetzwerk, Suchnetzwerk, Discover, Gmail und Maps g-pmax. Die Bausteine sind Asset-Gruppen, also Sammlungen aus Bildern, Text, Logos und Videos zu einem Thema oder einer Zielgruppe, dazu Zielgruppensignale, die den Lernprozess lenken g-pmax. Voraussetzung sind definierte Conversion-Aktionen und funktionierendes Conversion-Tracking g-pmax.
Wann es relevant wird
Sobald ein Sortiment breit genug ist, dass niemand mehr jede Anzeigengruppe von Hand pflegen kann, und sobald Budget in mehreren Flächen gleichzeitig liegt. Kritisch wird es dort, wo Marke und Neugeschäft im selben Konto laufen: ohne Trennung optimiert die Kampagne auf den billigsten Abschluss, und das ist fast immer jemand, der ohnehin gekommen wäre.
Was sich seit der Einführung geändert hat
Die Berichte sind deutlich besser geworden, aber sie ersetzen keine eigene Ordnung. Wer Asset-Gruppen nach Sortimentslogik statt nach Zufall schneidet und Zielgruppensignale bewusst setzt, bekommt Zahlen, mit denen sich arbeiten lässt. Wer eine einzige Asset-Gruppe für alles baut, bekommt einen Durchschnitt.
Typische Fehler und woran du sie erkennst
Eine Asset-Gruppe für das gesamte Sortiment
Woran du es erkennstIm Bericht steht ein Kosten-Umsatz-Verhältnis, das für kein einzelnes Produkt stimmt: die Margenstarken subventionieren die Margenschwachen, und niemand sieht es.
Markenanfragen laufen ungeprüft mit
Woran du es erkennstDer Anteil an Conversions über die Kampagne steigt, während der Gesamtumsatz gleich bleibt. Die Kampagne verschiebt Umsatz, statt welchen zu erzeugen.
Conversion-Wert ist überall derselbe
Woran du es erkennstJede Conversion trägt denselben Wert, obwohl sich die Deckungsbeiträge um ein Vielfaches unterscheiden. Die Gebotsstrategie optimiert dann auf Menge, nicht auf Ergebnis.
Zu wenige Assets je Gruppe
Woran du es erkennstDie Kampagne meldet dauerhaft eine niedrige Anzeigeneffektivität, und dieselben zwei Motive laufen seit Monaten.
So gehen wir vor
Erst die Zahl, dann die Kampagne
Wir prüfen, ob Conversion-Aktionen und Werte stimmen, bevor wir eine Einstellung anfassen g-pmax. Stimmt der Wert darunter nicht, verbessert jede Optimierung das falsche Ergebnis.
Asset-Gruppen nach Sortimentslogik schneiden
Nicht nach Kanal und nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Marge, Verfügbarkeit und Kaufanlass. Jede Gruppe bekommt eigene Zielgruppensignale statt einer Kopie.
Marke und Neugeschäft trennen
Wir ziehen bestehende Nachfrage über Ausschlüsse und eigene Kampagnen heraus, damit im Bericht steht, was die Kampagne wirklich bewegt hat.
Assets nachliefern statt nachjustieren
Neue Motive und Texte entstehen bei uns im eigenen Haus. Der Engpass bei Performance Max ist selten die Einstellung, sondern der Nachschub.
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Dieses Thema gehört zu Search Engine Advertising.
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- SEA: Agentur, Inhouse oder AIWenn erst die Frage ansteht, wer den Kanal betreibt.
Häufige Fragen
Welche Flächen bedient Performance Max?
YouTube, das Displaynetzwerk, das Suchnetzwerk, Discover, Gmail und Maps, aus einer einzigen Kampagne heraus g-pmax.
Braucht Performance Max Conversion-Tracking?
Ja. Die Kampagne arbeitet mit Conversion-Aktionen und setzt funktionierendes Conversion-Tracking voraus g-pmax. Ohne verlässliche Werte optimiert sie auf eine Zahl, die dein Geschäft nicht abbildet.
Wie viele Asset-Gruppen brauche ich?
So viele, wie dein Sortiment unterschiedliche Kaufanlässe hat. Eine allgemeine Zahl wäre geraten. Der brauchbare Maßstab ist ein anderer: sobald zwei Produktgruppen unterschiedliche Margen oder unterschiedliche Zielgruppen haben, gehören sie nicht in dieselbe Gruppe.
Kann ich Suchbegriffe bei Performance Max ausschließen?
Ausschlüsse sind möglich und gehören zum Handwerk, besonders bei Markenanfragen. Wichtiger als die einzelne Ausschlussliste ist aber die Frage, ob Marke und Neugeschäft überhaupt getrennt gemessen werden.
Ersetzt Performance Max klassische Suchkampagnen?
Nein. Suchkampagnen decken die ausdrückliche Nachfrage ab, Performance Max sucht darüber hinaus. Beides nebeneinander zu betreiben ist der Normalfall, und dann entscheidet die saubere Abgrenzung darüber, ob die Zahlen aussagekräftig sind.
Steckst du gerade darin?
Schreib uns, woran es hängt. Robin Kardinal und das Team sehen sich an, was bei dir konkret dahintersteckt, und sagen dir, wo der größte Hebel liegt.
Quellen
Alle Angaben über Werbeprodukte stammen aus der offiziellen Dokumentation der jeweiligen Plattform, mit dem Datum, an dem wir sie abgerufen haben. Produkte ändern sich; wenn dir etwas veraltet erscheint, schreib uns, dann prüfen wir es.
- g-pmaxGoogle Ads-Hilfe, Performance Max-Kampagnenabgerufen am 21.9.2026
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