Paid Search

Welches YouTube-Format passt zu deinem Ziel?

Google unterscheidet überspringbare und nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen, In-Feed-Videoanzeigen, Bumper-Anzeigen, Masthead-Anzeigen und YouTube Shorts-Anzeigen g-video. Die Längen sind vorgegeben: Bumper sind sechs Sekunden, nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen sind bis zu 60 Sekunden lang, für Shorts empfiehlt Google unter 60 Sekunden g-video. Die Formatwahl entscheidet weniger über die Reichweite als darüber, ob dein Motiv überhaupt in der verfügbaren Zeit etwas sagen kann.

Was wir tun: Wir legen fest, was das Motiv sagen muss, wählen daraus das Format, produzieren je Fläche eine eigene Fassung und überwachen Abnutzung je Motiv; deine Spots sagen in der verfügbaren Zeit etwas, und Nachschub liegt bereit, bevor die Ergebnisse sinken.

Von Robin Kardinal, Chief Operation Officer (COO)

Zuletzt aktualisiert am

Worum es geht und wann es relevant wird

Die Formate und ihre Längen

Überspringbare In-Stream-Anzeigen haben keine feste Obergrenze, Google empfiehlt unter drei Minuten. Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen sind bis zu 60 Sekunden lang und stehen in Video-Reach-Kampagnen und Reservierungen zur Verfügung. Bumper-Anzeigen sind sechs Sekunden, mindestens fünf. In-Feed-Videoanzeigen und Masthead-Anzeigen haben keine Obergrenze, für den Masthead empfiehlt Google mehr als zehn Sekunden. Für YouTube Shorts-Anzeigen empfiehlt Google weniger als 60 Sekunden g-video.

Wann welches Format

Wer erklären muss, braucht Zeit und damit ein überspringbares In-Stream-Format, in dem die ersten Sekunden die Arbeit machen. Wer eine bekannte Aussage wiederholen will, kommt mit sechs Sekunden aus. In-Feed-Videoanzeigen funktionieren dort, wo Menschen ohnehin suchen oder stöbern, und Shorts verlangen ein eigenes Motiv im Hochformat statt eines beschnittenen Querformats.

Warum die Produktion entscheidet

Ein Format ist eine Einstellung, ein Motiv ist Arbeit. Der häufigste Grund für schwache Ergebnisse auf YouTube ist nicht die Auswahl, sondern dass ein einziges Motiv für alle Formate zurechtgeschnitten wurde und in keinem richtig funktioniert.

Typische Fehler und woran du sie erkennst

Ein Querformat-Spot für alle Flächen

Woran du es erkennstIn den Berichten liegt die Sichtbarkeitsdauer bei Shorts deutlich unter der bei In-Stream, und im Motiv stehen Texte am Bildrand, die im Hochformat abgeschnitten sind.

Die Aussage kommt zu spät

Woran du es erkennstBei überspringbaren Anzeigen bricht ein Großteil in den ersten fünf Sekunden ab, und der Markenname fällt erst danach.

Bumper als Kurzfassung eines langen Spots

Woran du es erkennstDie sechs Sekunden enthalten Anfang und Ende einer Geschichte, aber keine vollständige Aussage. Bumper tragen genau einen Gedanken.

Kein Nachschub geplant

Woran du es erkennstDieselben zwei Motive laufen seit Monaten, und die Ergebnisse sinken langsam, ohne dass sich an der Einstellung etwas geändert hätte.

So gehen wir vor

  1. Ziel und Format zusammen entscheiden

    Wir legen zuerst fest, was das Motiv sagen muss, und wählen daraus das Format, nicht umgekehrt. Die Längen sind vorgegeben g-video, die Aussage nicht.

  2. Je Fläche ein eigenes Motiv

    Hochformat für Shorts, Querformat für In-Stream, und beide mit eigenem Aufbau statt mit demselben Schnitt.

  3. Produktion in der Breite

    Varianten, Sprachfassungen und Formate entstehen bei uns im eigenen Haus, damit Nachschub planbar ist und nicht vom nächsten Dreh abhängt.

  4. Abnutzung überwachen

    Wir messen je Motiv statt je Kampagne und melden nachlassende Ergebnisse, solange noch Zeit zum Nachlegen bleibt.

Weiterlesen

Dieses Thema gehört zu Search Engine Advertising.

Häufige Fragen

Wie lang darf eine Bumper-Anzeige sein?

Sechs Sekunden, mindestens fünf g-video.

Wie lang dürfen nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen sein?

15 bis 60 Sekunden, je nach Kampagnenuntertyp g-video.

Brauche ich für YouTube Shorts ein eigenes Video?

Ja, sinnvollerweise. Google empfiehlt für Shorts-Anzeigen weniger als 60 Sekunden g-video, und das Hochformat verlangt einen anderen Bildaufbau als ein beschnittenes Querformat.

Was ist eine In-Feed-Videoanzeige?

Ein Format, das im Umfeld von Suchergebnissen und Vorschlägen erscheint und keine feste Längenbeschränkung hat g-video. Es wird angeklickt statt vorgeschaltet, die ersten Sekunden arbeiten deshalb anders.

Wie viele Motive brauche ich pro Monat?

Das hängt an Budget, Zielgruppengröße und Abnutzung, eine allgemeine Zahl wäre geraten. Der brauchbare Maßstab: wenn die Ergebnisse eines Motivs nachlassen und kein Nachschub bereitliegt, produzierst du zu wenig.

Steckst du gerade darin?

Schreib uns, woran es hängt. Robin Kardinal und das Team sehen sich an, was bei dir konkret dahintersteckt, und sagen dir, wo der größte Hebel liegt.

Quellen

Alle Angaben über Werbeprodukte stammen aus der offiziellen Dokumentation der jeweiligen Plattform, mit dem Datum, an dem wir sie abgerufen haben. Produkte ändern sich; wenn dir etwas veraltet erscheint, schreib uns, dann prüfen wir es.

  1. g-videoGoogle Ads-Hilfe, Videoanzeigenformateabgerufen am 21.9.2026

Inhalte und Bilder auf dieser Seite können mit KI-Unterstützung entstanden sein.